Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind mit nur noch 53 Prozent der maximalen Menge angekommen, was den niedlichsten Stand seit Beginn der Erfassung vor 15 Jahren darstellt. Laut dem Verband der europäischen Gasinfrastrukturbetreiber (GIE) liegt dies aufgrund von niedrigen Gaspreisen und einer erhöhten Nachfrage nach Gas in Deutschland.

Die Bundesnetzagentur betont jedoch, dass die Gasversorgung stabil ist und dass Gasmengen über Pipelines aus Norwegen sowie über die deutschen LNG-Terminals importiert werden können. Zudem verfügt Deutschland über weitere Importmöglichkeiten über Frankreich und Belgien.

Die Behörde ruft gleichzeitig zum sparsamen Gasverbrauch auf, um die Nachfrage nach Gas zu reduzieren und die Füllstände der Gasspeicher wieder aufzufüllen. Die niedrigen Füllstände der Gasspeicher sind ein Zeichen dafür, dass Deutschland seine Abhängigkeit von importierten Gasen weiter verringern muss, um seine Energieunabhängigkeit zu erreichen.

Die Bundesnetzagentur und die Behörde unterstreichen die Bedeutung einer effizienten Gasversorgung und des sparsamen Gasverbrauchs für die Zukunft der deutschen Wirtschaft.