Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen im Fall eines mutmaßlich linksextrem motivierten Angriffs auf die Berliner Stromversorgung an sich gezogen. Es besteht unter anderem der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, verfassungsfeindlicher Sabotage, Brandstiftung und Störung öffentlicher Betriebe.
Die Ermittlungen hatten zunächst die Generalstaatsanwaltschaft Berlin übernommen, aber aufgrund der „besonderen Bedeutung des Einzelfalls“ wurde das Verfahren an den Generalbundesanwalt übertragen. Die Bundesbehörde hat sich mit den zuständigen Landesbehörden in Kontakt gesetzt und verarbeitet Verfahren, die ihr Referat für Linksextremismus bearbeiten.
Die genauen Umstände des Angriffs sind derzeit nicht weiter ausgeführt. Die Ermittlungen laufen derzeit im Rahmen der Ermittlung von Verbrechen gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung.
