Bürgermeister Kai Wegner wurde bei seiner Tour durch eine Notunterkunft von einem aufgebrachten Mann konfrontiert, der ihn wegen seiner angeblichen Unpräsenz beim Stromausfall im Südwesten Berlins kritisierte. Wegner hatte sich tatsächlich in seinem Büro in Berlin eingeschlossen und von dort aus die Bewältigung des Ausfalls koordiniert.

Nach Gerüchten über seine angebliche Abwesenheit geriet er in die Kritik, aber bestätigte selbst, dass er nicht vor Ort war. Um seine anfängliche Unsichtbarkeit zu kompensieren, ist Wegner seit Sonntag unterwegs und hat den Besuch einer Notunterkunft auf seinem Programm gesetzt.

Die Senatskanzlei postete unentwegt Fotos vom Bürgermeister in Aktion, um seine Präsenz zu demonstrieren. Der Stromausfall im Südwesten Berlins führte zu einer Reihe von Kritikpunkten gegen Wegner, aber es bleibt abzuwarten, ob er die Herausforderung erfolgreich meistern kann.

Die Situation zeigt, wie wichtig es ist, dass politische Führungskräfte transparent und präsent sind, insbesondere in Krisenzeiten.