Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, vertreten von Bundeschef Frank Werneke, droht mit umfangreichen Streiks im öffentlichen Dienst, falls die Arbeitgeber kein angemessenes Angebot für die anstehenden Tarifverhandlungen vorlegen. Die Verhandlungen über Gehälter und Arbeitszeiten betreffen rund 2,2 Millionen Beschäftigte.
Werneke fordert von den Arbeitgebern ein „realitätstaugliches“ Angebot und warnt davor, dass weitere Verhandlungen kaum vorstellbar sind, wenn keine Einigung zustande kommt. Die Streiks drohen, wenn die Verhandlungen bis Mitte Januar nicht zu einem Ergebnis führen können.
Der Verdi-Bundeschef sieht eine Einigung im Februar als unwahrscheinlich, falls keine Fortschritte in den Verhandlungen gemacht werden. Die Tarifverhandlungen sind ein wichtiger Schritt für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, um ihre Arbeitsbedingungen und Gehälter zu verbessern.
Die Drohung mit Streiks unterstreicht die Bedeutung der Verhandlungen und die Notwendigkeit einer Einigung zwischen den Parteien.
