In den letzten Tagen kommt es im Iran zu landesweiten Protesten gegen das Mullah-Regime. Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, hat nun zu Millionen von Protesten in der Hauptstadt Teheran aufgerufen.
Bei den Protesten sind bereits Menschen getötet worden, und Videoaufnahmen zeigen, wie Sicherheitskräfte auf Demonstranten schossen. Die Zahl der Toten schwankt je nach Quelle zwischen fünf und zehn, darunter auch ein 15-jähriger Junge.
Die Oppositionsgruppe „Nationaler Widerstandsrat Iran“ hat die Todesfälle bestätigt. Die Proteste sind Teil eines breiteren Mangels an politischer Freiheit und wirtschaftlicher Entwicklung im Land.
Reza Pahlavi, der in den 1970er Jahren als Prinz der Revolution bekannt war, hat sich nun zu einem Symbol des Widerstands gegen das Regime gemacht. Seine Aufforderung zu Massenprotesten könnte die Situation weiter eskalieren und zu einer Verstärkung der Repressionen führen.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung im Iran mit Sorgen, da sie sich Sorgen um die Sicherheit der Demonstranten macht. Die Proteste sind ein wichtiger Teil des langfristigen Bestrebens nach politischer Freiheit und Menschenrechten in Iran.
