In den letzten Jahren hat sich eine neue Tradition etabliert, bei der Sicherheitsbehörden vor Silvester ein „neuartiges“ Sicherheitskonzept präsentieren. Diese Veranstaltungen werden öffentlichkeitswirksam durchgeführt und sollen zeigen, dass die Behörden aus den Fehleinschätzungen der Vorjahre gelernt haben.
Die Sicherheitsbehörden betonen ihre Vorbereitungen und ihre Absicht, das Chaos der Vorjahre zu vermeiden. Dennoch wird diese Geste von einigen Milieus als Symbol ihrer Kriegserklärung an die Mehrheitsgesellschaft angesehen.
Diese Gewaltexzesse haben in den letzten Jahren wiederholt Staat, Kulturerbe und Menschen angegriffen und sind eine ernsthafte Sorge für die Gesellschaft. Die Sicherheitsbehörden müssen sich fragen, ob ihre Maßnahmen ausreichend sind, um diese Gewalt zu verhindern.
Es ist auch wichtig, dass die Gesellschaft als Ganzes gegen diese Gewalt aufbegehrt und sich für eine friedlichere und respektvollere Geselligkeit einsetzt. Die Gewaltexzesse am Silvesterabend sind ein ernstes Problem, das nicht nur von den Sicherheitsbehörden, sondern auch von der Gesellschaft als Ganzes bekämpft werden muss.
