Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Bremen haben den Ermittlungsdruck im Fall eines toten Babys, das am 25. November in einer Müllsortierungsanlage gefunden wurde, erhöht. Zwei Wochen nach dem Fund suchen die Ermittler nach Hinweisen zur Identität der Mutter des Säuglings und ihres Töters.

Mit einer großangelegten Social-Media-Kampagne, Plakaten und Flyern sowie mehrsprachigen Videos wollen die Ermittler endlich herausfinden, wer das Mädchen war und wer sie abgelegt hat. Laut Obduktion war der Säugling ein Mädchen, etwa zwei Tage alt, und lebte noch, als es abgelegt wurde.

Die Ablagesituation im Bauschutt könne eine Rolle gespielt haben, so die Staatsanwaltschaft. Ein Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs hatte das Baby beim Sortieren entdeckt.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hilfe und Informationen, um den Fall zu lösen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen, um die Wahrheit über den Tod des Babys ans Licht zu bringen.

Die Ermittlungen sind noch im Gange, aber die Polizei ist entschlossen, die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.