Die Proteste gegen die Währungsabwertung im Iran haben sich zu einer breiteren politischen Mobilisierung ausgeweitet, die das Regime in eine schwierige Lage gebracht hat. Der Beginn der Bewegung war ein Streik von Ladenbesitzern und Basarhändlern, der sich rasch zu Demonstrationen entwickelte und nun auch Städte wie Isfahan und Maschhad betroffen hat.
Die Polizei reagiert mit Gewalt, was die Frage aufwirft, ob dies die Vorboten einer sich anbahnenden Revolution sind. Der wirtschaftliche Hintergrund ist dramatisch, da der Wechselkurs derzeit bei rund 1,45 Millionen iranischer Rial pro US-Dollar liegt und vor einem Jahr noch etwa 820.000 betrug.
Die Proteste zeigen, dass die Bevölkerung im Iran nicht mehr zufrieden mit dem Regime ist und nach Veränderungen sucht. Es bleibt abzuwarten, ob die Proteste erfolgreich sein werden und ob das Regime bereit ist, Veränderungen vorzunehmen.
Die Situation im Iran ist weiterhin sehr ungewiss und es wird wahrscheinlich noch viele Wochen oder Monate dauern, bis sich die Dinge klären.
