Die Chefinnen der Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, haben sich in einem Interview mit dem Spiegel gegen Vorwürfe gewehrt, ihre Organisation würde Zensur betreiben. Sie beteuerten, dass ihre Arbeit nichts mit Zensur zu tun hat, sondern vielmehr darauf abzielt, Menschen zu unterstützen, die im Internet angegriffen werden und Straftaten begangen haben.

Die Chefinnen erklärten, dass sie sich für die Umsetzung der geltenden Gesetze im Internet einsetzen, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich frei auszudrücken. Sie bezeichnen ihre Organisation als stellvertretend für „unsere europäischen Werte“.

Die Vorwürfe von Zensur gegen HateAid sind jedoch nicht ganz unumstritten, und es bleibt abzuwarten, ob die Chefinnen ihre Position überzeugend durchsetzen können.