Der Chefredakteur von Euractiv, Matthew Karnitschnig, hat in einem Kommentar angekündigt, dass seine Nachrichtenseite auf eine „Feindesliste“ der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gesetzt worden ist. Er beklagt Attacken aus dem Umfeld von der Leyens gegen seine Journalisten, die laut Karnitschnig aufgrund ihrer kritischen Berichterstattung über die EU-Kommission Anfang des Jahres angegriffen wurden.

Die Kritik an von der Leyens Plänen eines europäischen Geheimdienstes und ihre Eignung als Kommissionspräsidentin seien laut Karnitschnig die Hintergründe für die Anfeindungen. Der Chefredakteur sieht dies als eine Bedrohung für die Unabhängigkeit der Journalisten und die Freiheit der Meinungsäußerung in Europa.

Die Situation wirft auch Fragen über die Rolle von EU-Kommissionspräsidenten gegenüber den Medien auf, insbesondere wenn es um kritische Berichterstattung geht. Karnitschnig hat nicht angegeben, ob er Pläne hat, sich gegen diese Entscheidung zu wehren oder ob er sich auf eine andere Strategie konzentrieren wird.

Die Situation bleibt unklar, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.