Bei den vorgezogenen Regionalwahlen in der spanischen Region Extremadura hat die sozialistische Partei PSOE von Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez das schlechteste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Sie verlor im Vergleich zum Urnengang von vor zwei Jahren 14,2 Prozentpunkte und erreichte nur noch bei 25,7 Prozent der Stimmen.
Die konservative Partei PP legte um fünf Punkte zu und kam auf 43,2 Prozent, während die rechtsgerichtete Vox ihr Ergebnis mehr als verdoppelte und 16,9 Prozent der Stimmen erhielt. Damit liegt das rechte Lager bei mehr als 60 Prozent.
Die Neuwahlen führten dazu, dass beide Parteien wiederum als größere Sieger hervorgingen, nachdem ihre Koalition in den vergangenen zwei Jahren geplatzt war. Diese Ergebnisse zeigen eine Verschiebung nach rechts in der Region, wie sie Spanien noch nicht gesehen hat.
Die Zukunft der politischen Landschaft in Extremadura bleibt unklar, und es wird interessant sein, wie sich die Parteien auf diese Ergebnisse einstellen werden.
