In linken Szeneclubs wird immer häufiger der Spiegel auf den Toiletten entfernt, um den sogenannten „Lookismus“ zu bekämpfen. Dieser Trend stößt jedoch auch in linken Kreisen auf Unverständnis.
Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Doris Belmont, die nach einer Veranstaltung in einem alternativen Club eine solche Erfahrung gemacht hat. Sie wurde erzählt, dass der Spiegel nicht geklaut oder beschädigt wurde, sondern absichtlich fehlte, da das Abhängen des Spiegels als „Lookismus“ angesehen wird.
Die Wortneuschöpfung kommt vom englischen „look“, was auf Deutsch „Aussehen“ bedeutet. Dieser Trend wirft Fragen über die Werte und Prioritäten in linken Clubs auf.
Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend weiter verbreitet und wie er von den Clubbesuchern wahrgenommen wird. Die Diskussion um den „Lookismus“ könnte zu einer Debatte über die Bedeutung des Aussehens in der linken Szene führen.
