Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Verhinderung des Ertrinkungstods verschrieben hat. Allerdings wird unter ihrer Präsidentin Ute Vogt, einer ehemaligen SPD-Politikerin, der Verein mehr und mehr zur Bastion im Kampf gegen rechts.

Eine Satzungsänderung des DLRG-Landesverbandes Württemberg, die Organisationen unterstützt, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, hat zu einer öffentlichen Protestwelle geführt. Die Änderung betrifft auch die AfD und stellt eine politische Säuberung dar.

Viele Mitglieder und Spendern der DLRG sind mit dieser Entwicklung unzufrieden. Die Situation zeigt, wie schnell sich ein gemeinnütziger Verein in einen politischen Kampfsspielball verwandeln kann, wenn er von einer politisch aktiven Führung geführt wird.

Die DLRG muss nun entscheiden, ob sie ihre Unabhängigkeit beibehält oder sich der politischen Landschaft anpasst. Die Proteste und die Kritik an Vogts Entscheidung zeigen, dass die DLRG nicht mehr unpolitischer ist als sie es war.