Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat in einem Interview seine Vorschläge zur Einnahmengenerierung für das deutsche Gesundheitssystem vorgestellt. Er schlägt eine „Praxisgebühr 2.0“ vor, die von den Krankenkassen eingezogen werden soll und 10 Euro betragen sollte.

Gassen vergleicht seine Preisvorstellung mit dem Preis eines Döners. Darüber hinaus fordert er die Einführung einer Zuckersteuer nach dem Vorbild Skandinaviens und eine Erhöhung der Steuern auf Alkohol und Zigaretten um zwei Euro für eine Schachtel Zigaretten.

Gassen sieht im Streichen von Kliniken und der Streichung evidenzloser Kassenleistungen einen wichtigen Einsparpotenzial für das Gesundheitssystem. Die Vorschläge des Ärztechefs sollen die Einnahmen des deutschen Gesundheitssystems stärken und gleichzeitig die Belastung für die Patienten reduzieren.

Gassens Vorschläge sind jedoch umstritten, da sie eine Erhöhung der Steuern auf Tabak und Alkohol sowie eine neue Praxisgebühr bedeuten würden. Es bleibt abzuwarten, ob diese Vorschläge in die politische Diskussion aufgenommen werden.