Die Stadt Bern hat eine neue Plakatkampagne gestartet, in der sie dazu auffordert, Gespräche zu melden, die als „queerfeindlich“ wahrgenommen werden. Als Beispiel wird ein Glühweinstand genannt, auf dem eine Gruppe über eine non-binäre Person lustig macht.
Die Stadt fordert anonyme Meldungen von solchen Fällen, die dann von der städtischen Gleichstellungsstelle ausgewertet werden sollen. Personen, die Dinge melden, sollen darauf achten, keine Informationen über sich selbst preiszugeben.
Die Kampagne soll gegen „Queerfeindlichkeit“ und Sexismus richten. Die Stadt Bern hat bereits ein Plakat veröffentlicht, auf dem das Beispiel genannt wird, und dazu auffordert, solche Fälle anonym der Stadt zu melden.
Es ist unklar, wie die Meldungen ausgewertet werden sollen und welche Konsequenzen für diejenigen drohen, die Dinge melden, ohne ihre Identität preiszugeben. Die Kampagne soll dazu beitragen, ein Gefühl von Sicherheit und Akzeptanz in der Stadt Bern zu schaffen.
