Der Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD e.V.) kritisiert scharf das Masernschutzgesetz, das im November 2019 verabschiedet wurde und im März 2020 in Kraft trat. Dr. med. Ronald Weikl, stellvertretender Vorsitzender des MWGFD, betrachtet das Gesetz als eine Nötigung, die das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
Er warnt vor einer weiteren Ausweitung von Impfpflichten und sieht in dem Gesetz eine Blaupause für weitere Maßnahmen. Die MWGFD-Plattform bietet Informationen und Aktivitätsfelder, darunter eine Petition, um die Meinung der Öffentlichkeit zu sammeln.
Der Fokus der Veranstaltung lag auf den historischen Abriss der Masernimpfung und ihrer Stellung in der Gesellschaft, Politik und im Recht. Die Kritik an dem Gesetz ist Teil einer größeren Debatte über Impfpflichten und die Rolle des Staates in der Gesundheitspolitik.
