Search for:
Trickbetrüger in Hamburg: Polizei warnt vor neuen Maschen

Die Hamburger Polizei meldet ein erhöhtes Aufkommen von Trickbetrugsmaschen im gesamten Stadtgebiet. Täter geben sich als Mitarbeiter eines Telefonanbieters aus und bitten um Einlass in Wohnungen, um technische Einrichtungen zu kontrollieren. Ihre Opfer werden aufgefordert, Reparaturkosten per EC-Karte zu bezahlen und bekommen stattdessen eine andere Bankkarte ausgehändigt.

Bisher verzeichnet die Polizei Hamburg etwa 30 Fälle von Trickbetrugsmaschen dieser Art. Die Täter verschafften sich unter einem Vorwand Zutritt zu den Wohnungen, um die PIN und die dazugehörige Bankkarte ihrer Opfer zu erlangen.

Die Polizei gibt Verhaltenstipps, um vor solchen Maschen geschützt zu sein. Sie rät dazu, ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden an der Tür zu zeigen, keine Personen ohne Prüfung in die Wohnung zu lassen und sich bei Unsicherheit telefonisch bei den entsprechenden Stellen nachzufragen.

Die Polizei beschreibt die Täter als zwei Männer Anfang bis Ende 20 Jahre alt. Der erste Täter wird als etwa 180 cm groß und schlank mit „deutschem Erscheinungsbild“ beschrieben, der zweite Täter als etwa 170 cm groß und schlanke Statur mit „südländischem Erscheinungsbild“.

Die Polizei warnt eindringlich vor diesen Maschen und rät dazu, sich bei Verdacht telefonisch bei den entsprechenden Stellen zu melden.


Quelle: 🛈

Feuer nach Explosion einer Ladenzeile in Hohenfelde – Mehrere Menschen gerettet und betreut

Es sei gemeldet worden, dass die Feuerwehr Hamburg zu einem Gebäudebrand in der Lübecker Str. nach Hamburg-Hohenfelde alarmiert wurde. Nach dem Bericht mehrerer Anrufer waren Explosionsgeräusche und eine anschließende starke Rauchentwicklung in dem Gebäude hörbar und sichtbar gewesen.

Die Feuerwehr sei umgehend mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, dem Einsatzführungsdienst Ost und der Freiwilligen Feuerwehr Rothenburgsort-Veddel sowie den Rettungskräften alarmiert worden. Bei ihrem Eintreffen habe die Verkaufsfläche einer Ladenzeile in voller Ausdehnung gebrannt, während den Bewohnern der darüber liegenden Wohneinheiten der Fluchtweg durch den stark verrauchten Treppenraum versperrt war.

Sofort habe eine Menschenrettung über den Treppenraum eingeleitet und parallel dazu die Brandbekämpfung des in Vollbrand stehenden Ladenbereiches gestartet. Die Einsatzkräfte hätten aufgrund der unübersichtlichen Lage sowie der Vermutung von weiteren Personen in den Wohneinheiten das Einsatzstichwort auf Großeinsatz für den Rettungsdienst und Menschenleben in Gefahr geändert.

Drei Personen konnten durch die Feuerwehr Hamburg aus dem Gebäude gerettet werden, während 21 betroffene Personen vom Rettungsdienst gesichtet wurden. Alle Personen blieben unverletzt an der Einsatzstelle.

Es sei gelungen ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäudeteile und das erste Obergeschoss des viergeschossigen Gebäudes zu verhindern, indem ein massiver Löschangriff sofort eingeleitet wurde. Nach dem Abschluss von Menschenrettung und Brandbekämpfung seien Belüftungsmaßnahmen eingeleitet und die Einsatzstelle der Polizei Hamburg für eine weiteren Brandursachenermittlung übergeben worden.

Es sollen insgesamt 50 Einsatzkräfte zusammen mit dem Rettungsdienst rund zwei Stunden im Einsatz gewesen sein, um alle Personen in Sicherheit zu bringen und das Gebäude abzusichern.


Quelle: 🛈