Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat kürzlich eine Reihe von Aussagen getroffen, die die deutsche Gesellschaft als „Einheitsbraun“ bezeichnen und damit einen heiklen Punkt der politischen Debatte ansprechen. Sie lobt die positive kulturelle Wirkung der Migration in Deutschland und fordert die Einbeziehung der Vielfalt in die gesellschaftliche Struktur auf, was jedoch ohne großes Aufsehen bleibt.

Die SPD reagiert darauf als Skandal, da dies eine pauschale Kritik an den Deutschen ist, was mit der nationale Idee der Partei kollidiert. In der CDU wird über Bas geschwiegen, da es in Deutschland verboten ist, völkische Elemente offen anzusprechen, selbst wenn sie als Wahrheiten angesehen werden.

Die Diskussion um die Rolle des Islam in Deutschland und die Notwendigkeit einer stärkeren Identitätsfestigung der deutschen Gesellschaft wird hiermit aufgeworfen, ohne dass es zu einem offenen Konflikt kommt.